Google der Untergang, wie ein Weltunternehmen scheitern könnte

by Easytopia on Mai 18, 2009

In den letzten  paar Wochen habe ich mich mit dem Thema, wie Google untergehen  könnte beschäftigt. Dabei habe ich mir viele Artikel und Studien durchgelesen und möchte euch nun in diesem Artikel  meine Ergebnisse präsentieren. Momentan das gebe ich zu ist es schwer vorstellbar, doch auch Google könnte scheitern und das liegt nicht zuletzt an der Größe und an der Macht die Google hat.

Um euch die verschiedenen Szenarien präsentieren zu können, habe ich verschiedenen Quellen untersucht, diese werde ich am Ende des Artikels noch erwähnen.

Die Szenarien die Google zum Verhängnis werden könnten:

1. Google wird vom Staat zerschlagen:

Wird ein Unternehmen derart übermächtig, besteht die Gefahr, dass der Staat sich versucht fühlt dieses zu zerschlagen. Um dies zu Untermauern springen wir ins Jahr 2008, da engagierte das Justizministerium der USA einen Topankläger zur Untersuchung von Googles Abkommen zur Veröffentlichung von Anzeigen bei Yahoo und die daraus resultierende Vormachstellung auf dem Werbemarkt im Web. Was man allerdings dazu wissen sollte, ist das Google diese Position nur erreichen konnte, da es einen klares Einverständnis von Yahoo und den Werbeagenturen gab.

Ein weiterer Grund ist, dass Google aus seinen Daten und Analysen umfangreiche Statistiken über die meisten Bürger der Welt anfertigen kann, auch Sicherheits- und Geheimbunddienste sind da nicht ausgeschlossen.

2. Google wird zu groß:

Google läuft bereits jetzt die Gefahr zu groß zu werden, so könnte das Unternehmen nicht mehr weiter wachsen und müsst sich selber zerschlagen um weiter existieren zu können und um die Zukunft des Unternehmens zu garantieren.

3. Google verspielt unser Vertrauen:

Google könnte unser Vertrauen verspielen, indem es die gesammelten Daten über uns missbraucht.

4. Google könnte Gebühren verlangen:

Unsere wachsende Abhängigkeit könnte Google dazu veranlassen Gebühren zu verlangen wie es bei Kabel oder Telefonanbieter längst der Fall ist.

5. Google könnte zu unübersichtlich werden:

Die Geschäftsprozess von Google sind für jeden Analysten der blanke Wahnsinn und total unübersichtlich mit der Zeit geworden. Es zeichnet sich bereits ab das man bei Google nicht mehr effektiv Arbeit kann und das Unternehmen ablaufe nicht mehr reibungslos von statten gehen bzw. nicht mehr im gewohnten Gang verlaufen.

6. Ideen gehen aus:

Google könnten die Ideen ausgehen um weiter Innovationen zu schaffen. Google Mitarbeiter arbeiten nach dem 80/20 Prinzip, das heißt die Mitarbeiter haben 20 Prozent der Arbeit Zeit sich neue Idee und Produkte auszudecken. Doch auch den Mitarbeitern könnten die Ideen ausgehen oder sie Gründen damit einfach ein eigenes Start-up.

7. Konkurrenz verbündet sich:

So wie in der Geschichte kann es sein, dass sich mehrere Unternehmen zusammen schließen um einen großen Gegner, Feind zum Fall zu bringen. So kann es sein, dass sich Microsoft mit Yahoo doch noch verbündet.

Quellen zu diesem Artikel und weiterführende Links:

buzzmachine.com ( Das Buch “What Would Google do”)

heute.de (Suchmaschinen à la Google sind Auslaufmodell)

fabernovel.com (Studie: Why could Google die …maybe not now, but tomorrow)

selbstaendig-im-netz.de (Ein Artikel mit 12 Punkten, die Google vielleicht das Genick brechen könnten)

Ähnliche Einträge:

  1. Google will kein Windows mehr nutzen
  2. Google Dasboard – Was Google so weiß
  3. Google will Twitter uebernehmen (update)
  4. Google Chrome
  5. Google im Wandel der Zeit

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Hannes Schurig Mai 18, 2009 um 09:33

Die Gedankenansätze sind gut aber an sich ist alles total oberflächlig. Die Gedanken sind mehr ein kleines Brainstorming und kratzen 2, 3 gute Gedanken an. Aber mit denen müsste man sich im Detail beschäftigen.

Google wird zu groß?
Microsoft hat 4,5 Mal so viele Mitarbeiter wie Google und scheint noch akzeptabel zu laufen. (MS: 94k (Sep 2008) | G: 20k (Jan 2009))

Vertrauen missbrauchen?
Ich möchte nicht wissen, was Google derzeit mit unseren Daten macht. Ich könnte wetten, die minen unsere Datenbestände im kleineren Stil schon seit Anfang an. Allein die persönliche Werbung ist schon eine Auswertung der Daten aber wir werden in der Hinsicht immer mehr abgestumpft. Uns stört es so langsam nicht mehr.
Bald erscheinen Textfelder statt Werbung wo steht “Hallo Hannes, heute wieder Mythbuster gucken oder doch lieber im Blog schreiben? Für 23$ die neue Mythbusters Collection und für **$ gibts noch dies und das”, würde dich diese Werbung noch beeindrucken, erschrecken oder gar verschrecken? Ich denke nein.

Der Gedanke mit den Gebühren ist erschreckend aber möglich. Sowas wie ein Monatsabo, 4$ für einen Monat Google nutzen. Ist praktisch nichts aber bei Millionen von Nutzern würde das für Google natürlich ein Einnahmeboost bedeuten. grusel
Aber das heißt natürlich sie verlieren wieder Zigtausende denn da spielen viele nicht mit.

Geschäftsprozesse zu unübersichtlich?
Selbe Gedanke wie mit der Größe, unwahrscheinlich, dass sie bei 20.000 Mitarbeitern schon den Überblick verlieren.

Ideen gehen aus?
Ich glaube kaum, Google hat ja sogar Office nachprogrammiert. Wenn die Ideen fehlen machen sie einfach Photoshop online nach; besser, schneller, einfacher, kostenloser ;)

Konkurrenzunternehmen kooperieren
Jap, das kann sein. Der heutige Trend der Unternehmen geht sowieso in Richtung wenige aber dafür große Unternehmen. Alle kleineren werden aufgekauft und die großen Wachsen weiter. Unter der Haube von Microsoft und Google stecken bereits hunderte kleinerer Unternehmen.
Problem ist, wer will sich verbünden und um was zu erreichen? Microsoft ist wie gesagt 4,5 Mal so groß wie Google und trotzdem scheint es, als wenn Google eine bessere Figur macht. Also es fehlt zumindest nicht an Schlagkraft (Größe, Anz. an Mitarbeitern).
Microsoft kooperiert mit IBM, Dell, Cisco und Apple (lol, naja, fiktiv halt xD); würde das Google den Wind aus den Segeln nehmen? Bin ich mir nicht sicher.
Aber auch ein Gedanke, den man weiterdenken könnte.

Aber Diskussionsstoff ist da :D
Liebe Grüße, Hannes

elexpress Mai 19, 2009 um 00:13

Punkt 1 und 3 könnte ich mir durchaus vorstellen.

Alex Mai 22, 2009 um 02:08

Auf die Punkte 1,3 und 4 würde ich tippen, wenn es darum geht, Google in den Schatten des Daseins zu katapultieren. Aber wir werden doch schon mal nie erfahren, was Google derzeit alles insgeheim für Pläne hat und welche Ideen bereits für die nächsten Jahren geplant sind, aber eben nicht durchsickern können.

Ich denke mal, dass der Datenschutz innerhalb von Google und allen Mitarbeitern extrem hoch ist, was man von der Handhabung unserer Daten vll. nicht unbedingt behaupten kann;-).

Es wäre sicher möglich, dass der Staat eines Tages sagt: “So, es reicht. Die Datenkrake muss weg, da so es nicht weitergeht”. Da kann alles Mögliche und derzeit Unvorhersehbare passieren.

Mea Culpa Mai 22, 2009 um 02:20

Wie ja bereits angesprochen: das, was hier dargestellt wurde, ist einfach ein bissel an der Oberfläche kratzen. Die Dinge, die angesprochen wurden, kann man auf jede x-beliebige Firma anwenden. Aber gut zu wissen, dass alte Infos immer wieder neu aufgelegt sind – so vergisst man sie wenigstens nicht. Allerdings werden die immer anderen, reißerischen Titel irgendwann fad.

Und da ich hierzu keinen eigenen Kommentar schreiben will: Wie alt ist das Thema mittlerweile? 4 Jahre? 5 Jahre?

Mirco Mai 22, 2009 um 11:10

@ Mea Culpa

Erstmal freut es mich, dass die Punkte für Gesprächsstoff sorgen. Die Punkte lassen sich nicht auf jede x-beliebige Firma münzen oder kennst du noch eine Firma die so mächtig ist wie Google und somit eine Menge Macht über uns hat ? Ausgenommen jetzt Microsoft die uns Ihr Windows aufdrücken ?

den letzten Absatz von dir muss ich nicht verstehen oder ?

@ Alex

Ja die Pläne von Google werden wir wohl nie genau erfahren, vielleicht ist es auch besser so ;-)

Eines Tages könnte der Staat wirklich so reagieren.

Mea Culpa Mai 22, 2009 um 14:13

@Mirco: Ich wollte nicht gleich zwei negative Kommentare in deinem Blog hinterlassen. Deswegen zu “Internet Abzocke durch “kostenlose” Software Downloads” die Anmerkung, dass das Thema schon uralt ist.

Zu der Aussage, dass man es auf jede x-beliebige Firma münzen kann: “Was wäre, wenn studiVZ nicht mehr kostenlos wäre?”, “Was wäre, wenn Facebook unsere Daten veruntreuen würde?”, “Was wäre, wenn Apple die Ideen ausgegen?”, etc. pp.

Mirco Mai 22, 2009 um 15:42

@ Mea Culpa

Keine Angst freie Meinungen werden akzeptiert ;-)
Die Internet Abzocke hat durchaus schon sein alter, jedoch boomt diese grade jetzt wieder und deswegen habe ich diesen Artikel verfasst.

Klar die 2 Punkte die du ansprichst können auf jede Firma gemünzt werden. Jedoch denke ich du stimmst mir zu, dass es einen größeren Aufstand geben würde, wenn Google etwas kosten würde und unsere Daten an dritten weitergeben würde.

Man muss deutlich sagen, wir sind abhängig von Google.

Kim Korte Mai 23, 2009 um 14:57

Ich wollte schon vorgestern einen Kommentar zu diesem Artikel schreiben, aber bekam immer ‘n 500-Error oO
Also hier etwas verspätet:

Nette Überlegungen, aber mir erscheint nur Punkt 1 und 3 wirklich realistisch. Die Punkte 5-7 könnten jeder Firma widerfahren, Punkt 4 ist eine in den Raum gestellte These, die in der Form mal direkt gar nichts mit deinem eigentlichen Artikel zu tun hat. ;D
Vielleicht: Wenn Google irgendwann aufgrund unserer Abhängigkeit zu dessen Webservices Gebühren verlangt, könnte sich blitzschnell eine Protestvereinigung bilden (dank Twitter, FB, usw kein Problem mehr) und Google in eine Krise stürzen. Wenn sich dann noch konzeptstarke Newcomer ins Chaos stürzen, könnte das tatsächlich das Google von Ende bedeuten.

Insgesamt interessante Überlegungen, aber ich persönlich bezweifle doch sehr stark, dass wir demnächst ohne Google durchs Internet reisen.

PS: Du hast auffällig viele Rechtschreibfehler in deinem Artikel. Ist nicht so, dass mich das großartig stören würde, aber bei Blog-Artikeln ist es eigentlich üblich, sich den fertigen Artikel vor dem Veröffentlichen noch einmal durchzulesen ;-)

Mirco Mai 23, 2009 um 20:42

Jetzt wo du es erwähnst, sind mir die groben Schnitzer aufgefallen werde sie verbessern danke ;-)

Alle Punkte die ich aufgelistet haben sind Thesen und keine aktuellen Studien verwechselt das bitte nicht. Außerdem zähle ich nur Punkte auf, die Google zu Verhängnis werden könnten und nicht schon sind.

Meine Überlegung hinter dem Artikel war, dass eine Diskussion entsteht mit Konstruktiven Vorschläge oder Ergänzungen wie es noch kommen könnte. Jedoch wird im moment eher versucht die These auf die Wirklichkeit zu Übertragen.

Kim Korte Mai 24, 2009 um 21:22

Na dann ist’s gut ;)

Meine Vorschlag: Twitter und Facebook fusionieren, Echtzeit wird Mainstream und Google’s Suchergebnisse sind einfach nicht mehr aktuell genug.

Achja, damit Diskussionen entstehen könnten, solltest du vielleicht ein “Subscribe to Comments” Plugin installieren, sonst bekommen die Kommentaren doch nicht mit, wenn sie eine Antwort erhalten :>

Mirco Mai 24, 2009 um 21:44

Nette Idee ich würde dann aber noch Yahoo mit rein packen so das die Punkte:

  • Echtzeitsuche
  • Suchmaschine

und Social Netzwerk komplett abgedeckt sind.

Könntest du mir ein gutes empfehlen ?

tron Mai 25, 2009 um 21:39

kein bock jetzt hier jeden anzusprechen ( vorerst :D ) weil ich keine zeit hab heute also knall ich mal einfach was hier in raum … sorry dafür

googlemasterplan anschauen da sieht man alles was so geplant ist – das geht bis weltraumfahrerei und und und … soviel zur ideenlosigkeit von google :D
firmen die mächtiger sind als google … HALLO.. es gibt soviele firmen die mächtiger sind als google. Das geht über Halliburton – Exxon – Hyundai – lockheed martin usw.. von pharma konzernen und nestlé etc.. will ich garnicht sprechen das sind firmen die bezahlen zb von us präsidenten den wahlkampf. das sind leute bzw firmen die direkte macht auf politikorgane ausüben können. das ist direkte macht. von sowas ist google noch extrem weit entfernt. ich würde es sogar als lächerlich bezeichnen wenn man es direkt mit solchen globalen giganten vergleicht… im inet können die was reißen … aber unterm strich ist der einfluss im echten leben relativ gering.

muss weiter….

Sebastian Mai 27, 2009 um 14:50

Hey! Guter Artikel, ich könnte mir Punkt 1,2 und 6 gut vorstellen. Vor allem aber Punkt 1 ist interresant.

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