Abofallen sind ,Callcenter sei Dank, keine Neuheit mehr und auch im Internet sind solche Fallen massenweise anzutreffen. Während Dialer bei der Internetgemeinde recht bekannt sind, haben sich die Abzocker auf einen neuen Bereich konzentriert, nämlich die Abzocke mit vermeintlich kostenlosen Softwareangeboten. Mit raffinierten Tricks ziehen sie Unwissenden das Geld mithilfe von Abofallen aus der Tasche. Denn die meisten User zahlen lieber um allem Ärger aus dem Weg zu gehen. Dieses Vorgehen ist natürlich völlig falsch, denn Ihr könnt euch gegen die Abofallen einfach wehren.
In diesem Artikel werde ich euch aufzeigen, wie die Abzock-Masche funktioniert, mit welchen Tricks gearbeitet wird und welchen Schaden diese anrichten. Außerdem wie Ihr euch ganz einfach gegen solche Abzocker wehren könnt.
Wie funktioniert die Abzock-Masche?
Als erstes haben sich die Abzocker Domains gesichert wie Opendownload.de, 99downloads.de oder server-download.de. Diese sollen dem User den Eindruck vermitteln ,dass es sich um eine Fundgrube von kostenloser Software handelt. Dabei dienen vor allem Adobe Flash, Open Office oder der beliebten DivX Player als Lockmittel. Um potenzielle Opfer anzulocken, setzen die Abzocker auf Werbung. Diese erscheint auf Tauschbörsen, Streaming Seiten oder aber in Form als Google Anzeige. Aber auch Tippfehler können euch auf solche Seiten führen, lässt man z.B bei Youtube das e weg ladet man auf einer Fangseite.
Beispiel:
Es reicht oft ein einfacher Klick und man findet sich auf einer Fangseite wieder, die einen dazu auffordert seine Persönlichen Daten anzugeben um die Software kostenlos herunterzuladen zu können.
Gibt man nun seine persönlichen Daten ein und setzt einen Haken in das Kästchen , akzeptiert man die AGBs und somit das Abo und verzichtet auf sein Widerrufsrecht (Nicht Rechtskräftig!)
Nach einem Tag bekommt man eine E-Mail. Darin wird eine Zahlung gefordert um den Download zu beginnen.
Die Tricks der Abzocker
Die Abzocker spekulieren darauf, dass man schnell an die Software kommen will. Da setzt schon mal der gesunde Menschenverstand aus und man gibt seine Daten ein. Die Werbung ist dabei professionell und seriös gestaltet wie diese Beispiel zeigt:
Ein weiterer Trick ist, dass man mit einen Haken in einem Kästchen 1. den AGBs zustimmt und 2. auf sein Widerrufsrecht verzichtet. Auch die Einschüchterung des Opfers ist ein Trick der Abzocker; Man droht sofort mit Anwalt und zusätzlichen Kosten, wenn nicht bezahlt wird. Alles im allen also Mafia Methoden, mit denen das Opfer zum Zahlen bewegt werden soll.
Schaden durch miese Abzocker Angebote
Der Schaden, den diese Abzocker anrichten, ist enorm, denn Hersteller von kostenloser Software wie z.B Open Office müssen auf Ihrer Webseite vor solchen Angeboten warnen. Der Imageschaden ist enorm und man verliert das Vertrauen in kostenloser Software.
Wehren gegen die Abzocker ganz einfach
Es sei als erstes gesagt, dass, wenn Ihr einen solchen Abovertrag abgeschlossen habt ,ist dieser auf keinen Fall rechtskräftig und Ihr könnt mit einem Schreiben alle Forderungen zurückweisen!
Wenn der Verbraucher über sein Widerrufsrecht nicht in Textform (E-Mail,
Brief, Telefax) belehrt wurde, kann er Verträge über Dienstleistungen, die er am Telefon oder im Internet abgeschlossen hat künftig widerrufen.Lassen Sie sich durch Rechnungen und Mahnschreiben der Firma nicht einschüchtern”, lautet der Rat der Verbraucherzentrale in diesem Zusammenhang. Wer eine Mahnung erhält, soll sie mit der Begründung zurückweisen, “dass kein rechtskräftiger Vertrag zustande gekommen ist.
Mit diesem Musterschreiben könnt Ihr die Forderungen ganz einfach zurückweisen, dies gilt sowohl für Minderjährige als auch für Volljährige.
Rüge für Google
Klar kann Google nicht alles überwachen. Dennoch man muss solche Anzeigen auf Google einfach sperren, denn die meisten Menschen vertrauen Google blind und somit auch den Anzeigen . Und damit rechnen die Abzocker.
Zusatz: ein Videobeitrag von Akte09 über Opendownload
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=STgGbUsw2K0[/youtube]
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