Bei der Vorstellung vom iPad verkündete Steve Jobs noch groß, dass alle Apps die auch auf dem iPhone und iPod Touch laufen auch mit dem iPad kompatible sind.
Doch ein Moment. Ein iPhone besitzt einen Bildschirm von 480 x 320 Pixel und das iPad 1024×768 Pixel. Das heißt man muss die Apps auf die Bildschirmgröße anpassen.
Mithilfe der Betaversion des iPad-SDK konnte man per Klick die Auflösung einer App von 480×320 in 1024×768 Pixeln ändern. Doch wer dann sein App in den Simulator schob und startete bemerkte schnell, dass sein App so nicht aussehen kann. Verschobene Pixel zu breit zu gestreckt und schlechte Qualität von Icons und Bilder war die Folge.
Es ist im Prinzip nichts anders, als wenn ihr 1000 von Icons auf euren Desktop hat bei 1600×1200 und die Auflösung mit eine mal auf 800×600 herunter brecht. Euch wird auffallen, dass die Icons nicht mehr so hübsch aussehen und alles irgendwie globig aussieht. Jeder Entwickler muss sich also an sein App vornehmen und es in ein wie es Apple nennt “Universal Application” umwandeln.
Das heißt die App muss erkennen, um es sich hier um ein iPhone/iPod Touch oder iPad handelt. Darüber hinaus bietet das iPad auch neue Bedienelemente, die natürlich auch integriert werden müssen. Das heißt auch, dass Apps jetzt doppelt in den AppStore kommen einmal eine „Universal Application“ und dann natürlich die normale Version. So einfach wie es der liebe Steve uns weiß machen wollte ist es also nicht!
Darüber hat auch Heise bereits berichtet.
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