Wenn der Speicherplatz so langsam knapp wird auf dem Server, ja dann muss man sich etwas einfallen lassen. Anderfalls können Servergespeicherte Profile nicht gesichert werden oder die Backups nicht gemacht werden, da kein Speicherplatz zur Verfügung steht. Wer seinen Mitarbeitern Servergespeicherte Profile (Roaming Profiles) zur Verfügung stellt sollte sich dies eh 2-mal überlegen.
Denn mit den Jahren werden diese Profile immer größer und es dauert immer länger diese vom Server zu laden. Besser ist es meiner Meinung dem Mitarbeiter einen festen Arbeitsplatz zuzuteilen.
Über Netzlaufwerke können die Mitarbeiter ja dann immer noch Dateien teilen oder dem Chef eine Datei schnell zeigen. Ich bin der Meinung, dass man den lokal vorhandenen Speicherplatz schon nutzen sollte.
Kommen wir aber zurück zum Speicherplatz einsparen. Das erste wo ich ansetze ist die Ordnerstruktur. Über die Monate können sich in verschiedenen Ordnern Datenmüll angesammelt haben, diesen gilt es als erstes zu beseitigen. Dann schaue ich, welche Dateien nicht mehr auf dem Server gebraucht werden und ausgelagert werden können z.b auf eine NAS. Dazu gehört auch das Backup, was man in den meisten Fällen auslagern sollte.
Als nächstes nutze ich die interne Windows-Bereiniguns-Funktion. Diese fasst Dateien zusammen, die komprimiert oder gelöscht werden können. Meistens macht man durch diese Methode schon einiges an Speicherplatz frei.
Einige Defragmentierung wäre auch noch einen Möglichkeit. Doch da bin ich mir nie so sichern, ob danach es nicht zu Problemen mit Pfaden kommt z.b bei einer Datenbank. Es gibt übrigens auch Tools, die eine Festplatte nach Speicherfressen durchsuchen können. Wer haufenweise Office-Datein hat, der sollte sich mal hier umschauen:
http://www.balesio.com/fileminimizer/deu/index.php
Balesio ist einen Firma, die sich auf das komprimieren von Office-Datein spezialisiert hat und auch Lösungen für Server bereitstellt.
Komprimierung ist eigentlich auch das Stichwort, auf dass es ankommt. Ich hatte ja schon darüber geschrieben, wie man NTBackup-Dateien komprimiert. So einen Lösung könnte man auch für Archive wählen, die nur noch sporadisch gebraucht werden. Momentan sind wird dabei einen Acronis Lösung bei uns zu installieren, damit die Backups nicht mehr mit NTBackup angefertigt werden. Die Vorteile könnt ihr in meinen Artikel über Acronis lesen.
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Auch eine gute Möglichkeit Festplattenspeicher auf Laufwerk C:\ einzusparen ist es die Auslagerungsdatei auf eine zweite Partition auszulagern, falls diese da ist.
Eine weitere Möglichkeit ist es, falls man den Ruhemodus nicht nutzt, unter Systemsteuerung-> Energie diese Funktion zu deaktivieren. So spart man auch noch ein wenig Speicher ein.
Hi Willi,
danke für die Ergänzung. Ich denke den Ruhemodus sollte man von anfang an deaktivieren. Soweit ich weiß, ist dies auch bei Windows 2003 Server auch so.